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Das Informationsportal zum Lückenschluss der A 49 in Hessen

89 statt 85 Hektar Fällungen – Arbeiten durch Planfeststellungsbeschluss und planfestgestellte Unterlagen gedeckt

Alle Fällungen für den Bau der A 49 im Dannenröder Forst sind durch den Planfeststellungsbeschluss und die dazugehörigen planfestgestellten Unterlagen gedeckt. Die Fällungen sind nicht über das genehmigte Maß hinaus erfolgt; alle Flurstücke mit zu fällenden Flächen sind im Planfeststellungsbeschluss und den planfestgestellten Unterlagen dargestellt.

Bezogen auf die Gesamtheit aller erfolgten und durch die Planfeststellungsbeschlüsse genehmigten Fällungen für den Lückenschluss der A 49 von Schwalmstadt bis zum künftigen Ohmtal-Dreieck ergibt sich ein Umfang von knapp 89 Hektar. Bislang waren Fällungen von ca. 85 Hektar für die künftige Autobahn kommuniziert worden.

Diese Differenz hat das Hessische Verkehrsministerium in einer Antwort auf eine Bürgeranfrage mit einem Übertragungsfehler begründet:: Nur an einer Stelle des Planfeststellungsbeschlusses zum Lückenschluss der A 49, und zwar im begründenden Teil, ist ein Flurstück zwischen Stadtallendorf und dem Ohmtal-Dreieck nicht enthalten. Hierbei handelt es sich um eine Fläche von ca. vier Hektar, auf der im Herbst 2020 Fällungen vorgenommen wurden. Alle weiteren Unterlagen – die technischen Planunterlagen, die Grunderwerbskarten und der Bestands- und Konfliktplan des Landschaftspflegerischen Begleitplans, die allesamt im Planfeststellungsbeschluss enthalten sind – berücksichtigen das fragliche Flurstück jedoch. Daraus ergibt sich eindeutig, dass auch diese Fläche für den Bau der Autobahn sowie die dafür erforderlichen Fällungen vorgesehen waren. Sie sind also nicht „zu viel“ gefällt worden.

Die weitere Überprüfung hat ergeben, dass auch die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, die für die gefällten Trassenbereiche umgesetzt wurden und werden, das Flurstück berücksichtigen.
Bezogen auf den forstrechtlichen Ausgleich, d.h. die trassennahe Aufforstung, geht der Planfeststellungsbeschluss davon aus, dass selbst durch nicht ganz flächengleiche Neuaufforstungen die Belange des Waldes ausreichend gewahrt werden.
Auch der Grunderwerb des betroffenen Flurstücks wurde rechtzeitig vor den Fällarbeiten in diesem Gebiet durch die DEGES gesichert.

Reduzierte Beleuchtung stellt keine wesentliche Beeinträchtigung für Fledermäuse dar

Ein Teil der Trasse der späteren A 49 im Bereich des Dannenröder Waldes wird zur Prävention von Straftaten bei Dunkelheit beleuchtet. Dies stellt eine Maßnahme dar, die dem Gefahrenabwehrrecht unterliegt. Damit durch diese Beleuchtung die dortige Fledermauspopulation nicht beeinträchtigt wird, wurde die Beleuchtung Anfang Mai deutlich reduziert. Dies geschah in Abstimmung mit einem von der DEGES beauftragten Fachbüro, das auf Artenschutzfragen, insbesondere der Fledermaus, spezialisiert ist. Das Büro hatte zuvor eine Bewertung der Situation für die Fledermäuse vorgenommen und selbst die Anweisungen für die technische Reduktion des Lichts erteilt. Sowohl die Fachleute als auch die zuständige Naturschutzbehörde sind der Auffassung, dass die aktuell eingesetzte Beleuchtung die Fledermauspopulation vor Ort nicht wesentlich beeinträchtigt.

Kein Öl im Maulbacher Wald

Anfang März wurde von Umweltschützern ein vermeintlicher Ölfund auf der künftigen Autobahntrasse der A 49 im Dannenröder Wald gemeldet. Auf Betreiben der DEGES hat die zuständige Fachbauüberwachung daraufhin zunächst vor Ort eine Prüfung durch Experten durchgeführt und im Anschluss zweimal Proben entnommen und im Labor untersucht, um zu klären, ob es sich wirklich um Öl handelt. Dies konnte beide Male ausgeschlossen werden.

DEGES übergibt A 49-Flächen an ÖPP-Auftragnehmer

Plangemäß hat die DEGES zum 1. März die während der abgelaufenen Fällperiode (1.10.2020 – 28.2.2021) für den Lückenschluss der A 49 freigemachten Trassenflächen an ihren ÖPP-Auftragnehmer, die A 49 Autobahngesellschaft mbH & Co. KG, übergeben. Dieser wird nun mit den weiteren bauvorbereitenden Maßnahmen fortfahren und im Anschluss mit den Bauarbeiten für die Autobahn beginnen. Die Hauptbauleistungen sollen bis Ende 2024 abgeschlossen sein.

Baumfällung im Maulbacher Wald

Am heutigen Mittwoch, den 20.01.2021, wurden einige Bäume für den Lückenschluss der A 49 auf einer kleinen Restfläche im Maulbacher Wald gefällt. Die Fällung ist vom Planfeststellungsbeschluss gedeckt und hätte eigentlich schon im Herbst vergangenen Jahres erfolgen sollen. Zu diesem Zeitpunkt wurde von einem Anrainer eine abweichende Auffassung bezüglich der Grundbesitzverhältnisse geltend gemacht. Deswegen wurde entschieden, dort zunächst nicht zu fällen. Der Sachverhalt ist inzwischen geklärt und die Fällung wurde am heutigen Vormittag nachgeholt.

Richtigstellung weitere Fällarbeiten

In den sozialen Medien wie auch in der Presse kursieren Gerüchte, dass im Bereich des Dannenröder Waldes weitere Fällarbeiten geplant sind. Diese sollen zur Errichtung von Brücken und Auffahrten oder Erdwällen notwendig sein. Diese Aussagen entsprechen nicht den Tatsachen: Gefällt wurden im Bereich des Dannenröder Waldes 23,4 Hektar gemäß Planfeststellungsbeschluss. Platz für Brücken und die Zuwegung wurde dabei bereits berücksichtigt und sind darin enthalten. Es sind keine weiteren Fällungen in diesem Gebiet für den Lückenschluss geplant.

Abschluss der Fällarbeiten im Dannenröder Wald

Die Fällarbeiten für den Lückenschluss der A 49 im Dannenröder Wald wurden heute Nachmittag abgeschlossen. Damit wurde ein nächster wichtiger Schritt für die Realisierung des letzten Teilstücks der A 49 zwischen Gießen und Kassel vollzogen. In den nächsten Wochen findet in den Fällbereichen die forstwirtschaftliche Nachbereitung statt. Zur Pressemitteilung

Termine der Bürgersprechstunde zur A 49

Durch die aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie kann die Bürgersprechstunde voraussichtlich erst wieder im neuen Jahr angeboten werden.
Über die kommenden Termine werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Forstwirtschaftlich genutzter Wald in Deutschland

Im Zusammenhang mit den Fällarbeiten für den Lückenschluss der A 49 rückt die Bedeutung des Waldes in den Fokus. Aber was ist die Realität der forstwirtschaftlichen Nutzung von Wald in Deutschland und damit des Dannenröder Waldes? Antworten darauf in unserem Videoformat und noch mehr zum Thema Forstwirtschaft finden Sie im Bereich Facts & Figures.

Stand der Fällarbeiten

Seit Beginn der Fällarbeiten im Dannenröder Wald wurde nach aktuellen Schätzungen rund ein Drittel der für die spätere Trasse benötigten Fläche gefällt.